Osteopathie bei Kopfschmerzen und Migräne
 

Kopfschmerzen können sehr unterschiedlich auftreten: dumpf und drückend, einseitig, hinter den Augen oder vom Nacken bis in den Kopf ziehend. Bei manchen Menschen treten sie nur gelegentlich auf, bei anderen regelmäßig und über längere Zeit.

Auch die Auslöser können unterschiedlich sein. Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, Stress, langes Sitzen oder Beschwerden im Bereich des Kiefers können dabei eine Rolle spielen.

Die Osteopathie betrachtet deshalb nicht nur den Kopfschmerz selbst, sondern auch mögliche Zusammenhänge mit anderen Bereichen des Körpers.
 

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz

Zu den häufigsten Formen gehören Spannungskopfschmerzen und Migräne.

Spannungskopfschmerzen werden häufig als dumpf, drückend oder ziehend beschrieben. Sie können mit Verspannungen im Nacken und Schulterbereich einhergehen.

Migräne unterscheidet sich deutlich davon. Typisch sind häufig stärkere, teilweise einseitige und pulsierende Kopfschmerzen. Hinzukommen können beispielsweise Übelkeit sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen.

Für die Behandlung ist deshalb entscheidend, wie sich die Beschwerden konkret zeigen und welche Begleiterscheinungen auftreten.
 

Welche Rolle können Nacken, Schultern und Kiefer spielen?

Kopfschmerzen können mit Beschwerden in anderen Körperregionen verbunden sein. Dazu gehören insbesondere Verspannungen im Nacken und Schulterbereich, Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule oder Spannungen im Bereich des Kiefers.

Auch der Alltag kann Einfluss haben. Wer viele Stunden am Schreibtisch oder vor einem Bildschirm verbringt und sich wenig bewegt, belastet Nacken und Schultern häufig über längere Zeit in ähnlicher Position.

In der osteopathischen Behandlung werden solche Zusammenhänge mit einbezogen. Entscheidend ist nicht nur, wo der Schmerz auftritt, sondern welche Strukturen möglicherweise daran beteiligt sind.
 

Wie kann Osteopathie bei Kopfschmerzen eingesetzt werden?

Je nach Beschwerdebild können unterschiedliche Bereiche in die Behandlung einbezogen werden. Dazu gehören beispielsweise Nacken, Schulterbereich, Wirbelsäule, Muskulatur, Bindegewebe oder der Kiefer.

Weichteiltechniken können eingesetzt werden, um Spannungen in Muskulatur und Bindegewebe zu behandeln. Mit Mobilisationstechniken lassen sich Bewegungseinschränkungen von Gelenken gezielt angehen.

Welche Techniken und Bereiche im Vordergrund stehen, hängt davon ab, wie und wo die Beschwerden auftreten und welche Einschränkungen zusätzlich bestehen.
 

Osteopathie bei Migräne

Bei Migräne können neben den eigentlichen Kopfschmerzen weitere Beschwerden auftreten, etwa Übelkeit oder eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen.

Eine osteopathische Behandlung kann begleitend sinnvoll sein, wenn zusätzlich Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen im Nacken, Schulter oder Kieferbereich bestehen. Der Fokus liegt dann auf diesen begleitenden Beschwerden und den individuell vorhandenen Einschränkungen.
 

Was kann man selbst tun?

Auch der eigene Alltag kann Einfluss auf Kopfschmerzen und begleitende Verspannungen haben. Regelmäßige Bewegung, Pausen bei langer Bildschirmarbeit und wechselnde Sitzpositionen können helfen, einseitige Belastungen zu reduzieren.

Bei wiederkehrenden Beschwerden kann es außerdem sinnvoll sein, genauer darauf zu achten, wann Kopfschmerzen auftreten und welche Situationen ihnen vorausgehen. Ein Kopfschmerztagebuch kann dabei helfen, wiederkehrende Muster zu erkennen.
 

Osteopathie bei Therapie Impuls

Bei Therapie Impuls verbinden wir Osteopathie mit Physiotherapie und einem breiten Verständnis für Beschwerden des Bewegungsapparates.

Gerade bei Kopfschmerzen ist das sinnvoll, weil häufig mehrere Faktoren zusammenspielen. So können wir Behandlung und weitere therapeutische Maßnahmen passend auf die jeweilige Situation abstimmen.


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